Am Anfang war...

"Irgendwann habe ich mal ein Bild gesehen. So sieht also ein Entlebucher Sennenhund aus. Wenn wir uns mal einen Hund anschaffen, dann soll es so einer sein. "

Dinas Muttis
Dinas "Muttis"

So oder so ähnlich geht es vielen, die das erste Mal mit dieser Rasse konfrontiert werden. Und genau so erging es uns. Mittlerweile wissen wir zwar nicht mehr, wann das war. Aber der Beleg für diese Idee ist das Buch "Entlebucher Sennenhund" von Christel Fechler, das wir uns damals angeschafft haben.

Übrigens ein Buch, welches Neulingen uneingeschränkt empfohlen werden kann. Hunde und Hunderassen sind sehr verschieden. Dieses Buch gibt einen äußerst hilfreichen Einblick, worauf man sich einstellen sollte und muss, wenn man sich für einen Entlebucher entscheidet.

Nachdem unser Purzel immer älter wurde und sich der Gesundheitszustand rasant verschlechterte, beschlossen wir, uns doch etwas näher mit dem Thema Entlebucher zu beschäftigen. Und so nutzten wir im Jahre 2005 die Hundeschau in Leipzig, um uns über die Rasse zu informieren und die Hunde auch in natura zu erleben.

Auf der Schau wurde neben drei Rüden nur eine Hündin gezeigt. Dies erwies sich im Nachhinein als Glückstreffer. Diese Hündin, Anni vom Jordanbach, gehörte nämlich Familie Ulbricht, den damals einzigen Züchtern von Entlebuchern in Mitteldeutschland.

Dinas Papa
und ihr "papa"

Anni gefiel uns und so kamen wir mit Frau Ulbricht ins Gespräch. Sie erzählte uns, dass sie zu Hause eine zweite Hündin hätte, welche gerade zehn Welpen zur Welt gebracht habe. Wir verabredeten einen Termin und schauten uns das Ganze einmal genauer an.

Um es kurz zu machen: Unsere Dina stammt aus diesem Zehnerwurf. Und seit dem 21.10.2005 wohnt sie bei uns in Löbschütz.

Wir hatten uns zwar bezüglich der Einrichtung (Korb, Leine, Spielzeug...) und mit angelesenem Wissen auf unseren Welpen eingerichtet. Aber welches Glück wir mit unseren Züchtern hatten, wurde uns erst viel später bewusst. Dina war hervorragend sozialisiert, binnen kürzester Zeit stubenrein und bereitete uns auch sonst nur Freude.

Irgendwann brachte uns dann jemand auf die Idee, doch selbst mit der Zucht zu beginnen. Und nachdem unsere Dina im April 2006 als "vielversprechend" bewertet wurde, nahmen wir den langen Weg, der bis zur Zulassung als Zuchtstätte zurückzulegen ist, in Angriff...

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